FAQs

Häufig gestellte Fragen

In unserer Tierarztpraxis in Wien behandeln wir Hunde, Katzen, Heimtiere sowie eine Vielzahl an
exotischen Tieren. Durch unsere besondere Erfahrung mit Reptilien, Amphibien und Vögeln sind
auch spezialisierte Fälle bei uns in guten Händen.

Ja, selbstverständlich. Hunde und Katzen machen einen wichtigen Teil unserer täglichen Arbeit aus. Unsere Tierärztinnen verfügen über Erfahrung aus der Arbeit in großen Tierkliniken und bringen dieses Wissen in die tägliche Betreuung unserer Patienten ein. Von Vorsorge und Impfungen über akute Erkrankungen bis zu komplexen internistischen oder operativen Eingriffen begleiten wir Hunde und Katzen in allen Lebensphasen.

Ja, wir legen großen Wert auf Vorsorgeuntersuchungen, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen oder zu vermeiden. Je nach Tierart und Lebensphase beraten wir sie individuell zu sinnvollen Kontroll- und Impfmaßnahmen.

Ja. Eine unkomplizierte Parkmöglichkeit befindet sich im WIPARK-Parkhaus in der Windmühlgasse 22, nur wenige Gehminuten von der Praxis entfernt. Für das Bringen und Abholen eines Tieres können Sie mit dem Auto bis in die Nähe des Praxiseingangs fahren. Für das WIPARK-Parkhaus geben wir Ihnen gerne eine Nachsteckkarte für eine Ermäßigung der Parkgebühr mit!

Ja, in der Tierarztpraxis beim Haus des Meeres bieten wir auch Herzultraschalluntersuchungen (Echokardiographien) an. Im Anschluss erhalten Sie eine schriftliche Befundung sowie, falls notwendig, eine passende Therapieempfehlung.

In dringenden Fällen bemühen wir uns, kurzfristige Termine zu ermöglichen. Bitte kontaktieren sie uns im Notfall telefonisch, damit wir die bestmögliche Versorgung für ihr Tier in Wien organisieren können. Beachten sie dabei unsere Öffnungszeiten.

Nach Möglichkeit und Verfügbarkeit bieten wir auch Hausbesuche an. Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, damit wir besprechen können, ob ein Hausbesuch in Ihrem individuellen Fall sinnvoll und möglich ist.

Nein. Unsere Praxis ist für alle Tierhalterinnen und Tierhalter geöffnet. Neben Hunden und Katzen behandeln wir auch Heimtiere sowie zahlreiche exotische Tierarten. Durch unsere enge Verbindung zum Haus des Meeres verfügen wir zusätzlich über besondere Erfahrung in der Betreuung von Reptilien, Amphibien und Vögeln.

Idealerweise sollte der Wintercheck bereits Anfang September stattfinden. So bleibt ausreichend Zeit, um notwendige Vorsorgemaßnahmen oder Behandlungen noch vor Beginn der Winterstarre durchzuführen.

Im Rahmen des Winterchecks führen wir grundsätzlich eine parasitologische Kotuntersuchung durch. Werden dabei Endoparasiten festgestellt, ist es wichtig, eine notwendige Behandlung vollständig abzuschließen und dem Tier anschließend genügend Zeit zu geben, Parasiten und Medikamente auszuscheiden, bevor der Stoffwechsel während der Winterstarre stark heruntergefahren wird.

Eine zu spät begonnene oder nicht vollständig abgeschlossene Behandlung kann während der Winterstarre zu schwerwiegenden gesundheitlichen Komplikationen führen. Daher empfehlen wir, den Wintercheck rechtzeitig einzuplanen und nicht erst unmittelbar vor der Einwinterung durchführen zu lassen.

Bei akuten Beschwerden sind kurzfristige Termine häufig möglich. Bitte kontaktieren Sie uns am besten telefonisch, damit wir die Dringlichkeit einschätzen und Ihr Tier bei Bedarf rasch einschieben können. Da zeitweise bis zu fünf Tierärztinnen und Tierärzte gleichzeitig in unserer Praxis arbeiten, können wir Akutfälle oft auch kurzfristig aufnehmen.

Ja, eine Urlaubsbetreuung für Reptilien und Vögel ist nach vorheriger Absprache und je nach Verfügbarkeit möglich. Bitte kontaktieren Sie uns rechtzeitig vor Ihrem Urlaub, damit wir die Betreuung individuell besprechen und organisieren können.

Ja. In unserer Praxis erhalten Sie Futtermittel und Spezialdiäten von Royal Canin sowie ausgewählte Futtersupplemente und Nahrungsergänzungen. Gerne beraten wir Sie dazu, welches Futter je nach Tierart, Alter, Gesundheitszustand und individuellen Bedürfnissen Ihres Tieres geeignet ist.

Ja. In besonderen Situationen führen wir nach vorheriger Absprache auch Distanzimmobilisationen durch. Diese kommen insbesondere bei Wildtieren, behördlichen Einsätzen oder in Zusammenarbeit mit Tierschutzorganisationen infrage.

Ob eine Distanzimmobilisation möglich und medizinisch sinnvoll ist, wird immer individuell anhand der jeweiligen Situation, Tierart und der örtlichen Gegebenheiten beurteilt. Bitte kontaktieren Sie uns dafür vorab, damit der Einsatz entsprechend geplant werden kann.

Vor der Vergesellschaftung einer neu aufgenommenen Landschildkröte mit einem bestehenden Bestand sollte das Tier zunächst getrennt gehalten und auf relevante Infektionserreger untersucht werden. Besonders wichtig sind Untersuchungen auf Herpesviren und Mykoplasmen, da infizierte Schildkröten klinisch unauffällig sein können und dennoch ein Infektionsrisiko für andere Tiere darstellen.

Für den Nachweis von Mykoplasmen empfiehlt sich eine PCR-Untersuchung aus einer Nasenspülprobe. Für den Nachweis von Herpesviren bei Landschildkröten empfehlen wir (abhängig vom Einzelfall) eine Kombination aus PCR und Antikörpernachweis. Für die PCR wird in der Regel ein Abstrich aus dem Bereich von Zunge und Rachen verwendet. Zusätzlich können im Blut Antikörper gegen die bei europäischen Landschildkröten besonders relevanten Testudinid-Herpesviren TeHV-1 und TeHV-3 bestimmt werden. Da Herpesviren nach einer Infektion lebenslang latent im Organismus verbleiben können, sind Tiere mit nachgewiesenen Herpesvirus-Antikörpern als potenzielle dauerhafte Virusträger zu betrachten.

Im Rahmen eines umfassenden Quarantäne-Screenings empfehlen wir zusätzlich Untersuchungen auf Picorna- und Ranaviren sowie grundsätzlich eine parasitologische Kotuntersuchung. Erst nach abgeschlossener Quarantäne und unauffälligen Untersuchungsergebnissen sollte eine Vergesellschaftung mit dem bestehenden Bestand erfolgen. Gerne beraten wir Sie individuell zu den empfohlenen Untersuchungen, dem geeigneten Untersuchungszeitpunkt und dem weiteren Vorgehen vor der Vergesellschaftung.

Ja, grundsätzlich können auch Wildtiere bei uns vorgestellt werden. Dazu zählen beispielsweise Tauben, Greifvögel, Eichhörnchen oder Wildkaninchen. Bitte kontaktieren Sie uns möglichst vor dem Transport, damit wir die Situation einschätzen und Ihnen erklären können, wie das Tier sicher und möglichst stressfrei transportiert wird.

Je nach Tierart, Gesundheitszustand und Fundumständen besprechen wir mit Ihnen das weitere Vorgehen und koordinieren bei Bedarf auch die Zusammenarbeit mit zuständigen Behörden, Wildtierstellen oder Tierschutzorganisationen. Prinzipiell gilt in Wien die MA49 als Ansprechpartner.

Die aktuellen Kurstermine des Haus des Meeres werden auf der Plattform Exoten-Kunde.at veröffentlicht. Der Kurs dauert 4 Stunden und kostet 40€ pro Person. Im Anschluss erhält man das Zertifikat zum Sachkundenachweis. Die Anmeldung erfolgt direkt per E-Mail an geschaeftsfuehrung@haus-des-meeres.at. Zoodirektor und Exoten-Tierarzt Mag. Jeff Schreiner hält den Kurs.

Ihre Frage war nicht dabei?
Dann rufen Sie uns einfach an, schreiben Sie uns eine kurze E-Mail oder besuchen Sie uns persönlich in der schönsten Tierarztpraxis Wiens – direkt im 6. Bezirk. Wir helfen Ihnen gerne weiter.